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	<title>Kita Krabbelkiste e.V. &#187; Konzept</title>
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	<description>Kita Krabbelkiste e.V. Kindertagesstätte Krippe in Saarbrücken</description>
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		<title>Konzept Kita Krabbelkiste e.V.</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 09:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Uschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Kita Krabbelkiste e.V.]]></category>

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		<description><![CDATA[Konzept Kita Krabbelkiste e.V.
Leitbild
Familienergänzende Betreuung ist heute ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Der Trend zeichnet sich dahingehend ab, dass beide Elternteile einer Familie erwerbstätig sein müssen oder natürlich auch möchten. Dementsprechend sind familienergänzende Betreuungsformen gesellschaftlich notwendig. Die Betreuung in unserer Kinderkrippe nimmt damit Bezug auf die veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen und das Rollenverständnis zahlreicher Eltern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Konzept Kita Krabbelkiste e.V.</strong></div>
<p><span style="text-decoration: underline;">Leitbild</span></p>
<p>Familienergänzende Betreuung ist heute ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Der Trend zeichnet sich dahingehend ab, dass beide Elternteile einer Familie erwerbstätig sein müssen oder natürlich auch möchten. Dementsprechend sind familienergänzende Betreuungsformen gesellschaftlich notwendig. Die Betreuung in unserer Kinderkrippe nimmt damit Bezug auf die veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen und das Rollenverständnis zahlreicher Eltern. Den Eltern bieten wir die Möglichkeit, ihrer beruflichen Tätigkeit nachzugehen mit der Gewissheit, dass ihr Kind während der Zeit in der Krippe nicht nur in guten Händen ist, sondern dort auch entsprechend seinen Neigungen und Bedürfnissen unterstützt und gefördert wird.</p>
<p>Wir leben in einer wachsend multikulturellen Gesellschaft. Daher wird  interkulturelle Kompetenz von uns als wichtiges Bildungs- und Erziehungsziel für alle Kinder gesehen. Die Kinderkrippe ist unserer Auffassung nach ein Ort, wo Kinder gemeinsam lernen, spielen, handeln; ein Ort, wo Kinder ihre eigene Identität im multikulturellen Rahmen bewusst wahrnehmen und stärken können, wo sie Bikulturalität und Multikulturalität &#8220;einüben&#8221; und leben können. Dieses &#8220;Leben können&#8221; setzt eine aktive Unterstützung von Seiten der Erzieherin voraus. So gilt es, die vielfältigen Lern- und Entwicklungschancen in einer multikulturell und mehrsprachig zusammengesetzten Kindergruppe wahrzunehmen und gezielt für die Entwicklung bikultureller Kompetenzen und kultureller Aufgeschlossenheit zu nutzen. Kinder brauchen ein Umfeld, das ihnen einen selbstbewussten und selbstverständlichen Umgang mit fremden Kulturen ermöglicht. Unsere Krippe ist offen für Kinder aus verschiedenen Kulturen und Religionen und unser pädagogisches Handeln orientiert sich an den Anforderungen und Chancen, die dieses vielfältige Miteinander bietet.<br />
Die Kinder erleben die Wertschätzung für eigene Gewohnheiten und kulturelle Formen und können diese im Alltag leben, besprechen oder ausspielen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Träger</span></p>
<p>Die Kindertagesstätte „Krabbelkiste“ war bis zum 01.01.2007 eine private Einrichtung, die seit 1992 besteht. Sie wurde von Frau Lucresia Lipp gegründet und wird seit Juli von Heike und Uschi Lipp geleitet. Im Januar 2007 wurde die Kinderkrippe in den  gemeinnützigen Verein „Krabbelkiste e.V.“ umstrukturiert.</p>
<p> <span id="more-94"></span></p>
<ol>
<li><span style="text-decoration: underline;">Rahmenbedingungen</span></li>
</ol>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Lage der Einrichtung</span></p>
<p> </p>
<p>Die Kindertagesstätte „Krabbelkiste“ befindet sich in St.Arnual, einem Stadtteil von Saarbrücken. Sie ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar, eine Bushaltestelle liegt in unmittelbarer Nähe und es sind ausreichend Parkplätze für Eltern, die ihr Kind mit dem Auto bringen vorhanden.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Räume und Gruppenstruktur</span></p>
<p> </p>
<p>In der Kinderkrippe werden insgesamt 25 Kinder betreut, die sich auf Halbtags- und Ganztagsplätze verteilen. Die Kinder sind im Alter zwischen 1-3 Jahren und die Gruppe ist geschlechtsheterogen.</p>
<p> </p>
<p>Die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte verteilen sich auf insgesamt 200  Quadratmeter Fläche. Hierzu gehören ein Eingangsbereich, ein Bewegungsraum, ein Spiel- und Essensraum mit abgetrennter Küchenzeile, ein weiterer Gruppenraum, ein Wickelraum mit Kindertoiletten.</p>
<p>Der Bewegungsraum bietet eine Sprossenwand, Turnbank und Turnmatten, ein Bällchenbad, ein Trampolin, Riesen-Bausteine aus Kunststoff sowie zahlreiche Turnmaterialien.</p>
<p>Wir haben verschiedene Spielbereiche unterteilt, wie z.B. eine Kuschelecke, eine Leseecke, einen Bauteppich, eine Spielküche mit Puppenecke und ein kreativen Bereich.</p>
<p>Durch die vorhandenen Funktionsräume ist die Aufteilung der Kinder in Kleingruppen sinnvoll.</p>
<p> </p>
<p>Die Gruppenzusammensetzung ergibt sich je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder wie folgt:</p>
<p> </p>
<p><strong>Tigerenten</strong></p>
<p>Die Krabbelgruppe setzt sich aus Kindern 15 Kindern zusammen. Die Gruppe ist altersgemischt, mit dem Ziel, dass die älteren Kinder sich mit um die jüngeren Kindern kümmern und im Gegenzug, die „Kleinen“ von den „Großen“ lernen.</p>
<p>Schwerpunkte der Förderung sind Sinneserfahrungen, Erleben der eigenen Persönlichkeit sowie erste Schritte zur Selbständigkeit. Die motorische Entwicklung der Kleinen wird gezielt unterstützt, der Bewegungsraum bietet hierzu optimale Bedingungen.</p>
<p>Die pädagogischen Mitarbeiter können in dieser Kleingruppe individuell auf die Kinder eingehen und jedes Kind gezielt fördern.   </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Bärenbande</strong></p>
<p>Diese Kleingruppe setzt sich ebenfalls aus Kindern gemischten Alters und Geschlechts zusammen.</p>
<p>Die Kinder in diesem Alter haben meist einen hohen Bewegungsdrang und erforschen ihre Umwelt aktiv. In diesem Kontext kann die Grob- sowie Feinmotorik unterstützt und  spielerisch gefördert werden.</p>
<p>Rollenspiele werden nun interessant und wir nutzen unseren speziell zu diesem Zweck ausgestatteten Spielraum mit Puppen- und Kuschelecke mit Kinderküche, Kasperletheater und Verkleidungskiste. Das konstruktive Spiel der Kinder kann auf dem Bauteppich ausgelebt werden.</p>
<p> </p>
<p><strong>Löwenkinder</strong></p>
<p>In dieser Kleingruppe sollen die Kinder auf den Kindergarten vorbereitet werden. D.h., dass die ältesten Kinder der „Tigerenten“ und der „Bärenbande“ stundenweise aus ihren eigentlichen Gruppen heraus genommen werden und gezielt gefördert werden. Daher stehen die Selbständigkeit und das Sozialverhalten im Vordergrund. Förderungsbereiche wie beispielsweise die Farben- und Zahlenlehre, Verkehrserziehung (kleine Ausflüge), Sauberkeitserziehung und sprachliche Entwicklung stehen im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit.</p>
<p> </p>
<p>Die Kleingruppen sollen  nicht strikt voneinander getrennt sein und mischen sich untereinander, gemeinsame Rituale und das Spielen auf dem Außengelände sind im Alltag eingegliedert. Die Aufteilung der Kleingruppen finden wir jedoch wichtig, damit die Kinder einen Platz in einer festen Gruppe finden und sich in einem geschützten, überschaubaren Rahmen wohl fühlen können. Unsere räumliche Situation sowie die personelle Besetzung machen diese Gruppenaufteilung möglich.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Durch Projektarbeit und AGs  werden die unterschiedlichen Interessen der Kinder aufgegriffen. Unsere Schwerpunkte der Projektarbeit sind:</p>
<p> </p>
<ul>
<li>Multikulturelle Erziehung</li>
<li>Musikalische Früherziehung</li>
<li>Bewegungsbaustellen</li>
<li>Rollenspiel</li>
<li>Natur- und Sachbegegnung</li>
<li>Kreatives Gestalten</li>
<li>Sprecherziehung</li>
</ul>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Außengelände</span></p>
<p> </p>
<p>Das geräumige Außengelände der Kinderkrippe ist schön angelegt mit unterschiedlichen Blumen, Sträucher und Bäumen. Es gibt ein Klettergerüst mit Hängebrücke und Rutsche, drei Schaukeln, ein großer Sandkasten sowie eine Wippe und ein Holzhäuschen. Die Kinder können sich hier sowohl austoben als auch die Natur erkunden. Wir nutzen das Außengelände täglich und es gibt für uns nur selten „schlechtes Wetter“.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Öffnungszeiten</span></p>
<p> </p>
<p>Die Kindertagesstätte ist von Montag bis Freitag täglich von 07:30 bis 17:30 Uhr geöffnet.</p>
<p>Die Kindertagesstätte hat flexible Öffnungszeiten, d.h. dass es keine fest vorgeschriebenen Bring- und Abholzeiten gibt.</p>
<p>Die Kinder mit einem Ganztagsplatz können jederzeit gebracht und abgeholt werden. Die Kinder, die einen Halbtagsplatz besetzen, sollen vormittags zwischen 12:00 – 12:30 Uhr abgeholt werden bzw. nachmittags gegen 12.30 Uhr gebracht und bis 17.30 Uhr abgeholt werden.</p>
<p>Die Termine für Ferienzeiten werden frühzeitig bekannt gegeben.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Preise</span></p>
<p> </p>
<p>Die Betreuungspreise setzen sich wie folgt zusammen:</p>
<p> </p>
<p>Halbtagsplatz:               250 Euro</p>
<p>Ganztagsplatz:               300 Euro</p>
<p> </p>
<p>Das Essensgeld beträgt 40 Euro monatlich und wurde hier mit einberechnet.</p>
<p>Der zu zahlende Beitrag gliedert sich in einen Betreuungsbeitrag und einen Mitgliedsbeitrag auf.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aufnahmekriterien</span></p>
<p> </p>
<p>In der Kindertagesstätte werden Kinder ab 12 Monate bis 3 Jahren aufgenommen.</p>
<p>Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 6 Monate.  Die Aufnahme des Kindes ist mit einer Mitgliedschaft im Verein „Krabbelkiste e.V.“ verbunden und erfolgt automatisch bei Vertragsabschluss.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Eingewöhnung</span></p>
<p> </p>
<p>Die Aufnahme eines Kindes erfordert ein planvolles Vorgehen und viele Absprachen</p>
<p>zwischen Eltern und Kindertagesstätte. Von der Gestaltung des Übergangs von der Familie in unsere Betreuung hängt entscheidend ab, ob sich das Kind gut einlebt. Nur so kann sich zwischen Eltern und Erzieherinnen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickeln. Die Aufnahme sollte so gestaltet werden, dass allen Beteiligten  Zeit bleibt, sich in die aktuelle Situation hineinzufinden und neue Beziehungen allmählich aufzubauen.</p>
<p>In dieser Eingewöhnungsphase versuchen wir, die Beziehung zu einer Bezugsperson</p>
<p>aufzubauen. In der Regel geschieht dies in Anwesenheit eines Elternteils in der Gruppe. Das Kind erhält durch Anwesenheit des Elternteils seine Sicherheit und die Erzieherin kann im Gespräch viel über die Gewohnheiten und Bedürfnisse erfahren. Für diese Phase sollten die Eltern genügend Zeit einplanen.</p>
<p>Hilfreich ist es, wenn in den ersten Tagen ein immer wiederkehrender und somit vertrauter Rhythmus entsteht. Die Dauer der Besuche der Kinder wird im Verlauf der Eingewöhnungszeit allmählich gesteigert.</p>
<p>Nachdem das Kind die neue Umgebung besser kennt, wird das Elternteil die Gruppe</p>
<p>zunächst für kurze, später für immer längere Zeiträume verlassen. Die Zeiten mit und ohne Eltern werden sich an den Reaktionen des Kindes orientieren.  Gute Erfahrungen konnten wir machen, wenn das Kind in der ersten Zeit die Gruppe nur für einige Stunden besucht. Die Aufenthaltdauer sollte vom Verhalten des Kindes abhängig gemacht werden.</p>
<p> </p>
<p>Am ersten Tag sollen die Kinder folgende Dinge mitbringen:</p>
<p>-          Ärztliches Attest</p>
<p>-          Windeln</p>
<p>-          Feuchte Tücher</p>
<p>-          Ersatzkleider</p>
<p>-          Persönliche Gegenstände wie z.B. Schnuller, Schmusetuch, Lieblingskuscheltier</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Krankheiten und Medikamente</span></p>
<p> </p>
<p>Für jedes Kind muss am 1. Tag der Aufnahme ein Nachweis über eine durchgeführte Gesundheitsuntersuchung vorliegen. Darin müssen der Hinweis, dass beim</p>
<p>Kind keine ansteckenden Krankheiten vorliegen.</p>
<p>Grundsätzlich haben kranke Kinder in der Kindertagesstätte keinen Betreuungsanspruch. Eine Information an die Kita, dass das Kind krank ist, sollte bis 9.30 Uhr erfolgen. Zum Schutz aller Kinder sind die Eltern verpflichtet, insbesondere bei Kinderkrankheiten und Infektionskrankheiten des Kindes oder von Familienangehörigen, dies unverzüglich mitzuteilen.</p>
<p>In der Kindertagesstätte können keine Medikamente verabreicht werden, da dies in die gesetzliche Elternverantwortung eingreifen würde. Pädagogische Mitarbeiter können dieses Haftungsrisiko nicht übernehmen. Diese Regelungen dienen der Gesundheit der Familien, der Kinder und der Mitarbeiter.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ernährung</span></p>
<p> </p>
<p>Wir legen großen Wert auf eine ausgewogene, kindgerechte Ernährung. Aus diesem Grund wird das Essen in der Kindertagesstätte von uns selbst zubereitet. So können wir selbst entscheiden, „was auf den Tisch kommt“.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="228" valign="top">Frühstück</td>
<td width="103" valign="top">09:00 Uhr</td>
<td width="288" valign="top">Verschiedene Brotsorten  mit Marmelade, Käse, Wurst, Frischkäse oder vegetarischer Brotaufstrich im Wechsel</td>
</tr>
<tr>
<td width="228" valign="top">Mittagessen</td>
<td width="103" valign="top">11:00 Uhr</td>
<td width="288" valign="top">Vollwertige, kindgerechte warme Mahlzeit täglich frisch zubereitet</td>
</tr>
<tr>
<td width="228" valign="top">Imbiss</td>
<td width="103" valign="top">14:30 Uhr16:00 Uhr</td>
<td width="288" valign="top">Joghurt, Quark, Obst, Rohkostim Wechsel</td>
</tr>
<tr>
<td width="228" valign="top">Getränke</td>
<td width="103" valign="top"> </td>
<td width="288" valign="top">Verschiedene Sorten Tee, Wasser, Mineralwasser</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>3. </strong><strong><span style="text-decoration: underline;">Unsere Ziele</span></strong></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vertrauen und Geborgenheit </span></p>
<p> </p>
<p>Für Kinder ist das Erfahren von Vertrauen und Geborgenheit eine der wichtigsten</p>
<p>Voraussetzungen für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Der kleine</p>
<p>Mensch kann mit Hilfe von Vertrauen eine positive Lebensgrundeinstellung und emotionale Sicherheit entwickeln. Das Kind lernt, sich anderen mit Neugier und Tatendrang zuzuwenden, die Welt zu erforschen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen.</p>
<p>Auf dieser sicheren Basis werden Kontakte zu anderen geknüpft und das Kind kann sich neuen Erfahrungsräumen öffnen. Dieser Vertrauensaufbau ist die</p>
<p>wichtigste Grundlage der Arbeit in der Kindertagesstätte.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Persönlichkeitsentwicklung und Sozialerziehung</span></p>
<p> </p>
<p>Wir haben uns zum Ziel gemacht, jedes Kind individuell in seiner Entwicklung zu unterstützen. Wir möchten das Kind bestärken, ein positives Selbstkonzept zu entwickeln und sich entsprechend seiner Bedürfnisse zu entfalten. Wir orientieren uns am Entwicklungsstand des jeweiligen Kindes und berücksichtigen dies bei der individuellen Förderung.</p>
<p>Hierzu gehört die Grundhaltung, jeden Menschen in seiner Individualität und Andersartigkeit zu akzeptieren.</p>
<p>Die Gruppenzugehörigkeit und der Kontakt zu Gleichaltrigen bietet ein Übungsfeld zum sozialen Lernen. Die Kinder lernen, sich aneinander zu orientieren, aufeinander einzugehen,  sich zu imitieren oder gegenüber anderen Kindern durchzusetzen und Konflikte zu lösen.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Schaffen von Lernreizen und Raum zum Experimentieren</span></p>
<p> </p>
<p>Das Raum- und Materialangebot in der Kindertagesstätte ist so konzipiert, dass jedem Kind</p>
<p>die bestmöglichsten Entwicklungsbedingungen zur Verfügung gestellt werden sollen. Wir versuchen den natürlichen Tatendrang und die Neugier der Kinder zu unterstützen und anzuregen. Das Angebot reicht von selbst gemachter Knete bis hin zum</p>
<p>Regelbrettspiel bis zum vom Kaufladen.</p>
<p>Kinder sind neugierig, wissenshungrig und aktiv. Sie erobern sich die Welt durch tätiges Spielen. Durch altersgerechte Angebote schaffen wir günstige Entwicklungsbedingungen, geben Anreize und bieten Erfahrungsfelder an. Durch die Auswahl geeigneter Materialien, Zeitstrukturen und Interaktionsbeziehungen geben wir Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, zu experimentieren und sich miteinander auszutauschen. Wir begleiten das Kind, beobachten seine Aktivitäten und regen zu weiterführenden Entwicklungsschritten an. Wir wollen eine Atmosphäre schaffen, in der die Kinder sich wohl fühlen und ihrem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechend aktiv werden können.</p>
<p>Wir legen großen Wert darauf, den Rhythmus des Kindes zu kennen und Angebote dementsprechend anzupassen. Neben den Anreizen benötigen die</p>
<p>Kinder Zeit, in denen sie das Gelernte ausprobieren und dadurch Stabilität und</p>
<p>Sicherheit gewinnen können.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Förderung der Selbständigkeit </span></p>
<p> </p>
<p><em>“Erkläre mir, und ich werde vergessen,<br />
Zeige mir, und ich werde mich erinnern.<br />
Beteilige mich, und ich werde verstehen”<br />
R. Rabenstein </em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Das Kind soll sich seine Umwelt selbst erschließen. Das Kind bestimmt die Inhalte und das Tempo seiner Handlungen selbst. <strong>Das Kind als Forscher.</strong></p>
<p>Wir unterstützen die Eigeninitiative und das Autonomiebedürfnis der Kinder und begleiten sie in ihrem Spiel und in ihrer Entwicklung. Selbsttätigkeit ist eine motivierende und befriedigende Art des Lernens. Kinder erwerben durch sie wichtige Erkenntnisse, da sie sich die Welt aus ihren Wahrnehmungen erschließen. Kinder wollen selbständig sein, das heißt, sie wollen selber laufen können, sich selbst an- oder ausziehen, sich selbst ihr Essen nehmen und entscheiden können, mit wem oder was sie spielen wollen.</p>
<p>Lernen geschieht durch praktisches Tun. Nach diesem Grundsatz fördern wir die Selbständigkeit der Kinder und nehmen individuelle Bedürfnisse ernst.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Förderung von Phantasie &amp; Kreativität</span></p>
<p> </p>
<p>Kinder setzen sich uneingeschränkt und phantasievoll mit ihrer Umwelt auseinander. Kreativität heißt spielen, experimentieren, zerstören, verwandeln, versuchen und</p>
<p>irren.</p>
<p>Kreativ sein heißt, vielfältige Wege suchen und sich nicht so sehr von einer einzigen Lösung überzeugen zu lassen. Wir versuchen die Kinder anzuregen, ihre persönlichen Ausdrucksformen zu entdecken. Das Erlebnis ist dabei wichtiger als das Ergebnis.</p>
<p>Wir bieten den Kindern Kreativangebote  und stellen Grundmaterialien zur Verfügung, die regelmäßig durch ausgewählte Materialien ergänzt werden.</p>
<p>Unverzichtbare Materialien sind Sand und Wasser, Knetmasse, Farben, Papier</p>
<p>sowie alle natürlichen Stoffe wie Steine, Stöcke und Blätter.</p>
<p>Aber auch die Musik spielt ein wichtige Rolle- sei es als Hintergrundmusik beim Malen oder einer Phantasiereise oder als aktives Musizieren im Singkreis.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Aufbau eines Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins </span></p>
<p> </p>
<p>Im Vordergrund steht für das Kind, sich selbst zu entdecken, zu erkennen und zu verstehen. Ein Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist, den Prozess der Ich-Findung des Kindes zu unterstützen und die kindliche Individualität, Originalität und Kreativität zu bestärken.</p>
<p>Im Sinne einer so verstandenen ganzheitlichen Persönlichkeitserziehung entwickelt sich ein grundlegendes positives Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.</p>
<p>Dieser Prozess der Ich-Findung vollzieht sich in seinem sozialen Umfeld. In der</p>
<p>Lebensgemeinschaft mit anderen erfährt das Kind, dass wir im Leben aufeinander</p>
<p>angewiesen sind. In einer positiven Grundeinstellung zu sich selbst und zu Mitmenschen</p>
<p>wird es Teil der Gesellschaft, lernt sich selbstbewusst zu äußern, kann Bindungen eingehen, Konflikte erleben und auf andere Kulturen offen zugehen.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Interkulturelle Offenheit</span></p>
<p> </p>
<p>Unsere Gesellschaft ist multikulturell. Interkulturelles Lernen bedeutet zunächst das Kennenlernen unterschiedlicher Kulturen und Religionen, um dann dieses Neue mit in die eigene Kultur einbeziehen zu können. Kinder verschiedener Nationalitäten sollen sich näher kommen und ihre jeweilige Andersartigkeit als Normalität erfahren lernen.</p>
<p>Viele der betreuten Kinder haben Eltern ausländischer Herkunft. Diese Vielfalt wird von uns bewusst gewählt. Interkulturelles Lernen als Leitgedanke unserer Einrichtung ist mit folgenden Motiven verbunden:</p>
<p>Alle Kinder sollen auf ein Leben in einer vielfältig zusammengesetzten Gesellschaft vorbereitet werden. Daraus folgt, dass auch deutsche Kinder Adressaten solch eines Ansatzes sind.</p>
<p>Die Interkulturelle Pädagogik ist im Wesentlichen durch zwei grundlegende Prinzipien gekennzeichnet: durch das Prinzip der Gleichheit und das Prinzip der Anerkennung. Das bedeutet einerseits, dass Menschen unabhängig ihrer Herkunft, Hautfarbe, ihrer Sprache oder ihrer religiösen oder kulturellen Orientierung gleichwertig behandelt werden müssen. Andrerseits sollen die von den Individuen als wertvoll, weil identitätsrelevant gehaltenen kulturellen Formen und Inhalten anerkannt werden.</p>
<p>Bei der interkulturellen Pädagogik stehen die Lebenswelten aller Kinder und ihrer Eltern oder ihrer Familien im Mittelpunkt der erzieherischen Arbeit. Jedes Kind soll die Chance haben, sich in den Räumen und in den Angeboten wieder finden zu können.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Förderung der Sprache</span></p>
<p> </p>
<p>Ein Schwerpunkt unseres pädagogischen Alltages gilt der sprachlichen Förderung der Kinder. Wir legen großen Wert darauf, dass das pädagogische Personal Hochdeutsch spricht. Des weiteren möchten wir, dass die Erzieherinnen nicht die „Babysprache“ der Kinder übernehmen, sondern richtig vorsprechen.</p>
<p>Uns ist es besonders wichtig, dass wir  eine sprechfreudige Umgebung herstellen (z.B. Geschichten erzählen, Bilderbuchbetrachtung) und zum Sprechen ermutigen. Die Förderung und Einübung der Sprache geschieht durch Fingerspiele, Lieder, Reime, Rollenspiele usw.</p>
<p><strong> </strong></p>
<ol>
<li><span style="text-decoration: underline;">Formen der pädagogischen Arbeit</span></li>
</ol>
<p> </p>
<p>Unter Formen der pädagogischen Arbeit verstehen wir die Methoden, um die</p>
<p>vorstehend erläuterten Entwicklungsziele in der Praxis umzusetzen. Im</p>
<p>nachfolgenden sind die wichtigsten Methoden mit denen wir arbeiten, dargestellt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das Freispiel</span></p>
<p> </p>
<p>Das freie Spielen lässt eigenständige, selbst bestimmte Aktivitäten der Kinder zu.</p>
<p>Das Kind ist in seinem Spielen ganz von den eigenen Bedürfnissen geleitet, ist frei</p>
<p>von Anleitungen, Weisungen und Vorschriften des Personals.</p>
<p>Dazu zählt übrigens auch das „Nichtstun&#8221;, wenn das Kind das Bedürfnis dazu hat.</p>
<p>Es kann frei wählen zwischen den Tätigkeiten, Materialien, Zahl der Spielpartner,</p>
<p>Ort und Dauer seines Spielens.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das gelenkte Spiel</span></p>
<p> </p>
<p>Im Gegensatz zu dem freien Spiel, werden im gelenkten Spiel bewusste und gezielte</p>
<p>Anregungen von den Erzieherinnen gegeben. Ziel ist dabei immer das freie Spiel so zu</p>
<p>unterstützen, dass den Kindern weitere Entwicklungsfortschritte ermöglicht</p>
<p>werden. So werden zum Beispiel Kompromissvorschläge bei Problemen eingebracht</p>
<p>oder mögliche weitere Spielvorschläge angeregt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das zielorientierte Angebot</span></p>
<p> </p>
<p>Beim zielorientierten Angebot werden vom Erzieher die Materialien, der Ort, die</p>
<p>Zeit, die Dauer, die Spielregeln etc. vorgegeben. Dabei knüpft die Erzieherin an schon</p>
<p>vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten an,</p>
<p>und verhilft dem Kind auf diese Weise zu weiteren Lernprozessen. Der Inhalt</p>
<p>des Angebotes orientiert sich an dem im Team festgelegten Thema. Unter</p>
<p>zielorientierte Angebote fallen z.B. die Kreativangebote, Fingerspiele, Natur- und Sachbegegnungen, etc.</p>
<p>Diese Angebote werden in verschiedenen Gruppenzusammensetzungen</p>
<p>durchgeführt, als:</p>
<p>a) Einzelangebot mit einem Kind</p>
<p>b) in der Kleingruppe (2 &#8211; 6 Kinder)</p>
<p>c) in der Großgruppe (mehr als 6 Kinder)</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die Beobachtung</span></p>
<p> </p>
<p>Im Rahmen unserer Aufsichtspflicht werden die Kinder ständig beobachtet,</p>
<p>hierbei liegt unser Augenmerk jedoch auf Gefahrensituationen.</p>
<p>Gezielte Beobachtungen, die die Feststellung des Entwicklungsstandes des Kindes</p>
<p>als Grundlage haben, werden gezielt anhand von einem Beobachtungsbogen oder</p>
<p>freien Beobachtungen erstellt. Die Ergebnisse werden dann im Team besprochen</p>
<p>und gegebenenfalls Maßnahmen zur Unterstützung etc. vereinbart.</p>
<p>Werden von uns besondere Feststellungen getroffen, bitten wir die Eltern um</p>
<p>ein Elterngespräch. Wir sind aber auch gerne bereit ohne besondere Gründe</p>
<p>den Eltern in bestimmten Abständen die Entwicklung ihres Kindes in der Kita</p>
<p>darzustellen.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Rituale und fester Tagesablauf</span></p>
<p> </p>
<p>Kinder benötigen einen festen Tagesablauf und immer wiederkehrende Rituale, an denen sie sich orientieren können. Dies gibt den Kindern ein Gefühl der Sicherheit und Beständigkeit.  Hierzu gehören beispielsweise feste Essenszeiten, der morgendliche Singkreis oder regelmäßige Spielangebote.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">5.</span><span style="text-decoration: underline;"> </span><span style="text-decoration: underline;">Team</span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Das pädagogische Team der Krabbelkiste besteht aus 4 Vollzeitkräften, 4 Teilzeitkräften und einer Berufspraktikantin. Das Team setzt sich aus unterschiedlichen Professionen zusammen, alle Mitarbeiterinnen sind qualifizierte Fachkräfte (4 Erzieherinnen, 2 Kinderkrankenschwestern, 2 Kinderpflegerinnen, 1 Sozialarbeiterin).</p>
<p>In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachschulen leiten wir Praktikantinnen an, die im Rahmen einer pädagogischen Ausbildung ein Praktikum absolvieren.</p>
<p>Im Sinne einer positiven Zusammenarbeit mit unserem Personal führen wir regelmäßige Teamsitzungen durch.</p>
<p> </p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">6. Elternarbeit</span></strong></p>
<p> </p>
<p>Die Elternarbeit ist für uns wesentlicher Bestandteil der pädagogischen Konzeption. Basis für eine positive Zusammenarbeit zwischen Eltern und unserer Einrichtung ist das Vertrauen in unser Tun. Daher legen wir großen Wert auf die Transparenz unserer Arbeit und ein offenes und ehrliches Miteinander. Wir pflegen einen intensiven Austausch mit den Eltern und einen lösungsorientierten Dialog. Neben den täglichen Rückmeldungen zum Tagesverlauf stehen wir jederzeit für intensivere Einzelgespräche zur Verfügung. Für ein regelmäßiges Feedback der Eltern sind wir dankbar,  denn dies ist für uns ein Instrument der Qualitätssicherung. Für Anregungen und Kritik sind wir offen.</p>
<p>Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit sichert die Zufriedenheit unserer Eltern und ermöglicht eine individuelle Kinderbetreuung.</p>
<p>Regelmäßige Elternabende geben die Möglichkeit aktuelle Themen ausführlicher zu besprechen oder Anregungen und Veränderungsvorschläge der Eltern zu diskutieren. Außerdem bietet sich hier die Möglichkeit, dass sich die Eltern untereinander näher kennen lernen und austauschen können.</p>
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